Hitoshi Nogawa beim Gedenkstein, der von der Schweizer Delegation errichtet worden ist. Der Wald im Hintergrund gehört Nordkorea.
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Musikalischer Dank an Friedenseinsatz in Panmunjeom

AN. Unser Mitglied beim Neutralen Quartierverein Breite-Lehenmatt, Hitoshi Nogawa, veranstaltet schon seit Jahren Konzerte mit Absolventen der Schola Cantorum Basiliensis in Japan und seit einigen Jahren auch in Korea. Da Korea ja in Nord-und Südkorea geteilt ist, verläuft am 38.Breitengrad seit 65 Jahren eine Waffenstillstandslinie, wo eine neutrale Überwachungskommission für den Frieden sorgen soll. Diese setzt sich aus Schweizern und Schweden zusammen.

Hitoshi Nogawa wollte nun dieser neutralen Überwachungskommission seinen Dank für Ihre langjährige, mühevolle und friedenserhaltende Tätigkeit mit einem Konzert aussprechen. Dazu wurden am 38. Breitengrad ein Konzert für die dort stationierten Offiziere veranstaltet. Eingeladen waren auch Offiziere der dort stationierten Delegation aus Polen, der Tschechei und der USA.

Nahe an der Grenze zu Nordkorea
Die beiden Solistinnen des Konzerts waren Miri Yoo (Violine) und Minji Kim (Violoncello). Beide sind Koreanerinnen und waren noch nie so nahe an der Grenze, was sie sehr beeindruckte. Auf dem Bild sieht man einen Gedenkstein, der von der Schweizer Delegation zum 700. Jahrestag der Eidgenossenschaft errichtet wurde verbunden mit dem Wunsch, dass sich die beiden Koreas vereinigen könnten. Die beiden Solistinnen und Hitoshi Nogawa haben sich sehr gefreut, dass die Schweizer Delegation und Bern es Ihnen ermöglicht hatten, dort zu spielen.